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IRTrans Hardwarebeschreibung

•  Atmel Mega32/64 Microcontroller. Dieser Controller ist das Kernstück des Systems. Er analysiert die IR Codes und sendet die gespeicherten Codes. Dies geschieht völlig autark und ohne Belastung der CPU des Hostsystems. Microcontroller sind spezialisierte Prozessoren für Steuerungs- und Echtzeitaufgaben. Der Controller wird hier mit 8 MHz getaktet und erreicht eine Geschwindigkeit von 8 MIPS. Er verfügt über 32K/64K Flash ROM als Programmspeicher und 2 KByte/4KByte Arbeitsspeicher (RAM).
•  IR Empfangslogik. Die IR Empfangslogik besteht aus einem TSOP 1138 Infrarotempfänger und -dekoder. Dieser integrierte Dekoder erkennt IR Signale mit einer Trägerfrequenz von nominal 38 kHz. Er deckt den Bereich von ca. 30 - 56 kHz mit guter Empfindlichkeit. Im Bereich von 36-40 kHz, in dem fast alle gängigen Infrarot Fernbedienungen arbeiten ist die Empfindlichkeit sehr gut, so dass Reichweiten von mehr als 10m mit üblichen Fernbedienungen möglich sind. Im Gegensatz zu den weiter verbreiteten TSOP 1738 Empfängern ist der TSOP 1138 in der Lage auch sehr kurze Impulslängen zu dekodieren. Dies ist z.B. für den Empfang von RECS-80 Codes nötig.
•  455kHz HF Codes. Einige (wenige) Hersteller nutzen eine IR Trägerfrequenz von 455kHz (vor allem B&O®). Für diese Codes sind entsprechende IRTrans Module mit anderem Empfänger und geänderter Firmware lieferbar (HF Versionen). Diese können alle IR Codes senden, lernen können Sie aber ausschließlich die 455kHz Codes. Sollen alle Codes empfangen werden, empfiehlt sich der IRTrans Translator - er hat zwei IR Empfänger.
•  IR Sendelogik. Die Sendelogik setzt sich aus einem Treibertransistor und 4 IR Sendedioden zusammen. Die Sendedioden sind besonders leistungsfähige Exemplare mit 950nm Wellenlänge. Zur Pufferung der hohen Sendeströme (bis zu 1A) enthält das System einen 1.000f Elko. Die gesamte Steuerung des Sendevorganges incl. Erzeugung des Trägers von 15kHz - 1MHz erfolgt in der Firmware des Microcontrollers und ist daher besonders flexibel und belastet den Prozessor des PCs nicht..
•  Firmware. Alle Module haben einen integrierten Bootloader. Dieser Bootloader erlaubt es, die Firmware der Module später mit einem kleinen Programm zu aktualisieren. Bei evtl. Erweiterungen kann dieser Firmwareupdate innerhalb weniger Minuten durch den Kunden erfolgen.
•  PowerOn Option. Die PowerOn Option erlaubt es, beliebige ATX PCs mit einem abzuspeichernden IR Code einzuschalten. Dies erfolgt über ein mitgeliefertes Kabel, das zwischen Mainboard und Einschalter des ATX PCs gesteckt wird. Im Gegensatz zu anderen Verfahren (Wake on LAN, USB Resume) funktioniert dieses Verfahren sehr zuverlässig mit jedem PC und auch wenn der PC komplett ausgeschaltet ist.
Bei den USB Modulen können zwei IR Codes abgespeichert werden: Einer zum Einschalten und ein anderer zum Ausschalten des PCs.
Die USB Module beherrschen zusätzlich auch den USB Resume Modus.
•  Serieller Bus. Der serielle Bus zur Verbindung mehrerer Controller ist rein passiv aufgebaut. Er besteht nur aus Treiber- und Schutzlogik für den Microcontroller sowie einer 8 poligen Mini DIN Buchse. Er besteht nur aus Masse und einer Datenleitung. Das gesamte Protokoll und auch der Takt sowie die Kollisionserkennung erfolgt in der Firmware des Controllers.
Er kann mit Baudraten von 4.800, 9.600, 19.200 und 38.400 Baud betrieben werden. Die Länge kann je nach Bedingungen bis zu 50-80m betragen.
Auf dem seriellen Bus werden nur digitale Daten übertragen. - So ist der Bus sehr störsicher.
Jedes Modul hat eine eigene Adresse und kann eindeutig adressiert werden.
•  Aufbau. Die IRTrans Module werden komplett in moderner SMD Technik aufgebaut. Dies sichert zuverlässigen Betrieb bei kleiner Baugröße.
•  Zertifizierung. Alle IRTrans Module sind nach CE und FCC typgeprüft und können somit weltweit eingesetzt werden.
•  Stromversorgung. Die Stromversorgung erzeugt die zum Betrieb nötige Gleichspannung von 5V (stabilisiert). - Entweder aus der USB / RS232 Schnittstelle oder aber aus einer externen Gleichspannungsquelle von 8-16V, die wahlweise auch über den seriellen Bus übertragen werden kann (3 Draht Ausführung). Je nach Mainboard ist für die RS232 Versionen ein externes Netzteil (Steckernetzteil mit 8-16V= / 100mA) nötig.

Innenansicht der IRTrans Module

   
IRTrans USBIRTrans RS232